fruit tree hat die Darmstädter Regionalgruppe von Ingenieure ohne Grenzen mit dem Bau einer Regenwasserzisterne in Kenia unterstützt. Hier einige Infos:

Die Darmstädter Regionalgruppe von Ingenieure ohne Grenzen e.V. unterstützt in West-Laikipia, Kenia, die lokale Bevölkerung durch den Bau von Regenwasserzisternen. Um ihre Kräfte zu bündeln, haben sich die Familien vor Ort zu einer Co-Operative namens „Seeds of Life“ zusammengeschlossen. Wer eine Zisterne bekommt, trägt einen Teil der Kosten und zahlt diesen in die Co-Operative ein – diese wiederum vergibt Mikrokredite an ihre Mitglieder und unterstützt so erfolgreich diverse Kleinprojekte.

Die Familien dieser Region betreiben fast alle hauptsächlich Landwirtschaft und obwohl das Land sehr fruchtbar ist, kommt es immer wieder zu Ernteausfällen. Wegen des tief liegenden Grundwassers, ausbleibenden Regenfällen und dem Fehlen einer öffentlichen Wasserversorgung kommt es während der Trockenzeiten immer wieder zur Wasserknappheit. Um dieses Problem zu verringern, werden in Zusammenarbeit mit den Familien Zisternen gebaut, die von den ehrenamtlichen Mitgliedern von Ingenieure ohne Grenzen geplant und zum Großteil durch Spenden wie der von fruit tree ermöglicht werden. Die Ausführung vor Ort findet in enger Abstimmung mit dem lokalen Partner “One World Consultants” unter der Leitung von Isaac Kariuki statt, der als Spezialist für den Bau von Regenwasserzisternen unter anderem in Kenia und Namibia tätig ist.

In der Projektphase im April und Mai 2016 wurde ein Zisternenprototyp errichtet, bei dem eine neue Schalung zur Herstellung des Dachs eingesetzt und ein keramischer Wasserfilter integriert wurde. Nach ersten Erkenntnissen konnten so deutliche Qualitätsverbesserungen erzielt werden. Die diesjährige Zisterne wurde nicht wie üblich bei einer Familie, sondern an einer weiterführenden Schule in der Region errichtet. Großes Interesse bestand daran, Gespräche mit Vertretern der Co-Operative zu führen, mit dem Ziel, die Verantwortung für das Zisternenbauprojekt langfristig an die lokalen Partner zu übergeben, sodass es selbständig weitergeführt werden kann. Durch die Vergabe von Mikrokrediten sind die Mitglieder von „Seeds of Life“ schon jetzt in der Lage, eigene Projektideen zu verwirklichen und ihre Region damit nachhaltig zu verändern.

Weitere Informationen zu dieser Ausreise und zu Ingenieure ohne Grenzen e.V. finden Sie unter www.betterplace.org

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